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Chronik Wien
04/28/2022

Stammersdorf: Hoffen auf die Rückkehr der Heurigenfeste

Auch Konzept für weniger Verkehr wird derzeit von Bürgern und Politik erarbeitet.

von Agnes Preusser

Erst im März ging ein Raunen durch Stammersdorf: Das Weinfest Mailüfterl, das in Nicht-Pandemie-Jahren im Frühling 20.000 Besucher in die Kellergasse lockte, wurde abgesagt. Auch die Weintage im August und die Stürmischen Tage im Herbst wackeln, berichtete die Floridsdorfer Zeitung.

Unter den Ehrenamtlichen des Kulturvereins „Lebenswertes Floridsdorf“ macht sich aber wieder leise Hoffnung breit. Strenge Corona-Auflagen seien im Sommer nicht zu erwarten, ein möglicher Sponsor habe sich gemeldet – und auch Interessenten für die Mitarbeit und Organisation der Feste.

Viele der alteingesessenen Helfer seien schon etwas älter und drei Tage lang beim Fest die Straße runter und vor allem rauf zu laufen, werde immer beschwerlicher, heißt es beim Verein.

Allzu euphorisch will Sprecher Gerhard Spitzer aber noch nicht sein. „Bis die Gespräche abgeschlossen sind, fließt noch viel Wasser die Donau hinunter.“

Dialogverfahren

Währenddessen wird weiter an der generellen Neugestaltung der Straße gearbeitet. Bezirksvorsteher Georg Papai (SPÖ) hat gemeinsam mit der Gebietsbetreuung ein Dialogverfahren gestartet.

Der erste Konsens beim Arbeitstreffen: Der Durchzugsverkehr soll reduziert werden. Die Magistratsabteilungen wurden laut Papai beauftragt, nun die Details auszuarbeiten. „Ich kann mir vorstellen, dass ich noch heuer Verkehrsmaßnahmen umsetzen lasse“, sagt er. Angedacht sei außerdem die Entwicklung einer gemeinsamen Marke für die Kellergasse und ihre Produkte.

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