Chronik | Wien
14.02.2018

SPÖ Wien: Strategieklausur Mitte März

Statt einer Klubklausur wird am 15. und 16. März bei einer Vorstandstagung die personelle und inhaltliche Neuaufstellung der Partei diskutiert.

Langsam werden Details bekannt, wie der neue Wiener SPÖ-Chef Michael Ludwig die Landespartei umgestalten will. Die für 15. und 16. März geplante Klausur des SPÖ-Rathausklubs wird verschoben. Stattdessen findet an diesen beiden Tagen eine Vorstandstagung statt. Das bestätigt eine Sprecherin der SPÖ auf KURIER-Anfrage. Bei der Tagung handelt es sich um jene Strategieklausur, die Ludwig unmittelbar nach seiner Wahl am Landesparteitag angekündigt hatte. Ziel dabei sei, so der neue Parteichef damals, die personelle und inhaltliche Neuaufstellung der Wiener SPÖ zu besprechen. An der zweitägigen Sitzung werden knapp 60 Genossen teilnehmen: Neben den gewählten Vorstandsmitgliedern die Vorsitzenden der Bezirksparteien und der Teilorganisationen.

Die traditionelle Klubklausur, bei der die Arbeit der Gemeinderäte im Fokus steht, wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt – wenn schon feststeht, wer die neuen Mitglieder des SPÖ-Regierungsteams sind. Das wird nicht vor der Übergabe des Bürgermeisteramts von Michael Häupl auf Ludwig sein, vermutlich also Ende Mai.

Wesentlich früher wird wohl die Neubesetzung im Parteimanagement über die Bühne gehen. Wie berichtet dürfte die jetzige Landesparteisekretärin Sybille Straubinger schon bald von Ludwig ausgetauscht werden. Der Beschluss könnte möglicherweise bei der Sitzung der Parteigremien am kommenden Montag fallen. Für demnächst ist jedenfalls ein Treffen zwischen Ludwig und Straubinger anberaumt. Als mögliche Nachfolger werden wie berichtet die Gemeinderäte Marcus Schober oder Gerhard Spitzer gehandelt.