Eröffnung des Sophienparks mit Programm für die gesamte Familie
Der neue Sophienpark.
von Frederike Reisiger
Auf dem Gelände des ehemaligen Sophienspitals entsteht das neue Stadtquartier Sophie7. Die Schlüssel für den neu errichteten Gemeindebau wurden bereits übergeben, nun wurde auch der neue Park eröffnet. Der Name: Natürlich Sophienpark.
Ein neues Wohnzimmer
Die neue Grünanlage ist nun öffentlich zugänglich und dient sowohl als Erholungsraum als auch als Ort für Bewegung und soziale Begegnung, eine Art „Wohnzimmer“, wie am Freitag bei der Eröffnungsfeier betont wurde.
Feierliche Eröffnung
Eröffnet wurde der Park von Bezirksvorsteher Markus Reiter (Grüne) gemeinsam mit weiteren Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Kultur.
Bei der Eröffnung.
Die Besucher erwartet noch bis Samstagabend um 19 Uhr ein Programm mit Musik, Sport- und Bewegungsangeboten sowie kreative Aktivitäten für Kinder und Familien und Workshops für alle Altersgruppen.
In Wien gibt es 1.800 Gemeindebauten, in denen ca. 500.000 Menschen wohnen. In den Höfen wachsen rund 68.000 Bäume. Die 7.900 Aufzüge, die es insgesamt in allen Häusern gibt, würden gestapelt zwei Mal die Höhe des Mount Everest ergeben. Die 1.300 Spielplätze entsprechen 3 Mal der Summe der Spielplätze von Bregenz, Innsbruck, Salzburg, Klagenfurt, Linz, Eisenstadt und Graz. Und die 5.500 Wäschetrockner entsprechen hintereinander aufgestellt der Länge der Wiener Ringstraße.
Die Grünen stehen für die Grüne Alternative. Gegründet wurde die Partei 1986 als Zusammenschluss der konservativen Vereinten Grünen Österreichs (VGÖ) und der progressiveren Alternativen Liste Österreichs (ALÖ). Parteifarbe ist Grün. Ihre Wurzeln hat die Partei in der Widerstandsbewegung der 1980er-Jahre gegen das Kraftwerk in Hainburg und das Atomkraftwerk in Zwentendorf. Politisch stehen die Grünen links außen. Sie treten für Ökologie, den Schutz von Minderheiten und für Migration ein. In Wien waren die Grünen von 2010 bis 2020 Koalitionspartner der SPÖ, Spitzenkandidatin bei der Wahl ist Judith Pühringer.
Neubau ist der am stärksten verbaute Wiener Gemeindebezirk - mit nur 9 Prozent der Gesamtfläche von 1,6 km² weist Neubau einen der niedrigsten Anteile an Grünflächen auf. Früher ein Arbeiterbezirk, gilt Neubau heute als Hotspot für Kunst, Design und eine kreative Kulturszene. In der Burggasse in Neubau steht auch das kleinste Haus von Wien, das den Namen „Zum goldenen Hirschen“ trägt. Bezirksvorsteher ist Markus Reiter (Grüne).
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