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Chronik Wien
06/23/2021

So wird das zweite Pandemie-Donauinselfest

Wieder Bustour durch die Bezirke und Finale auf der Insel. Acts werden heuer vorab bekannt gegeben. Wie viele Besucher beim Schluss-Event dabei sein können, ist noch offen.

von Josef Gebhard

Zum zweiten Mal sorgt die Corona-Pandemie dafür, dass das Donauinselfest nicht in gewohnter Form stattfinden kann. Wie im Vorjahr gibt es stattdessen wieder eine Bustour durch die Bezirke, die zwischen 2. August und 16. September (Mittwoch bis Samstag, 14 bis 21 Uhr) stattfindet.

Die genauen Termine und Orte stehen noch nicht fest, dafür aber einige der 120 Acts. Unter anderem werden Vincent Bueno, Christoph und Lollo, Zweikanalton, Möwe, Drew Sarich & Band auf der mobilen Bühne zu sehen sein. Anders als im Vorjahr werden die Acts und Termine vorab bekannt gegeben. Moderatoren sind Roman Gregory und – heuer neu - Birgit Denk.

Das Abschlussfest findet vom 17. bis 19. September auf der Donauinsel statt. Bespielt werden vier Bühnen. Ein paar Programm-Highlights: Marianne Mendt, Gert Steinbäcker und  Ina Regen (Festbühne), Lukas Resetarits, Thomas Stipsits (Kulturbühne), Simone und Charly Brunner, Reinhold Bilgeri (Schlagerbühne), Andy Lee Lang (GÖD-Bühne).

Neue Programmschwerpunkte 

Daneben gibt es heuer einige neue Programmschwerpunkte: Etwa eine Kooperation mit der Wiener Staatsoper. Junge Künstler werden auf der Bus-Bühne und beim Finale auftreten und Arien aus Carmen, La Traviata und Rigoletto zum Besten geben. Auch beim traditionellen Rock-the-Island-Contest gibt es heuer eine eigene Klassik-Kategorie.

Neu ist auch ein Familien-Schwerpunkt an den sechs Sonntagen der Sommertour, bei dem unter anderem Robert Steiner auftreten wird.

Über allem schwebt allerdings das Damoklesschwert der Pandemie: „Wir wissen noch nicht genau, ob wir all das, was wir nun präsentiert haben, auch wirklich umsetzen können. Das hängt von deren weiteren Verlauf ab“, sagt SPÖ-Landesparteisekretärin Barbara Novak.

Deshalb halten die Organisatoren laufend Beratungen mit ihrem Covid-19-Beirat ab, der vom Mediziner Siegfried Meryn geleitet wird. „Im Vorjahr hat alles gut geklappt, es gab keine einzige Infektion“, sagt er. „Das Motto heuer lautet: Zuversicht für den Sommer, Vorsicht für den Herbst. Die Infektionszahlen sind derzeit sehr niedrig. Wir dürfen aber die Augen vor lauter Freude nicht zumachen und glauben, alles ist weg“, betont der Arzt und verweist auf die jüngsten Entwicklungen in England und Portugal.

3G-Regeln

„Die Infektion verläuft gerade bei jüngeren Menschen schwerer. Wenn sich mehr impfen lassen, wird es aber leichter für uns werden“, sagt Meryn. „Ich bin zuversichtlich, dass Großveranstaltungen im September möglich sind. Es werden aber sicher die 3G-Regeln gelten.“ .

„Wir hoffen, dass wir beim Abschlussfest heuer mehr Freiraum haben werden“, sagt Matthias Friedrich, Geschäftsführer des Organisators Pro Event Team für Wien. Im Vorjahr waren ja nur 1.250 Gäste zugelassen.

Nach jetzigem Stand steht Singen, Tanzen, feiern nichts im Weg. Aber es ist noch unklar, welche Regeln im September gelten. Deshalb können wir noch nicht sagen, wie viele Menschen dabei sein können. Es werden aber mehr sein als 2020“, hofft Friedrich.

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