In der Wiener Innenstadt wird gefeiert.

© APA/EXPA/SEBASTIAN PUCHER

Jahreswechsel
12/31/2018

Knaller, Konzerte und Katzenjammer: Alles zum Wiener Silvesterpfad

Raketen beim Rathaus, Tanzen in der Kärntner Straße, Anstoßen am Graben: Hunderttausende feiern am Wiener Silvesterpfad.

von Stefanie Rachbauer

Das bekannteste und größte Fest zum Jahreswechsel steigt traditionell in der Wiener Innenstadt: Der Silvesterpfad. Die Straßen und Plätze der City werden dabei selbst zur Partymeile: Auf 50.000 Quadratmetern Freiluft-

Veranstaltungsfläche halten Musik, Showeinlagen und Animation die Besucher bis Mitternacht – und darüber hinaus – bei Laune. Der KURIER kennt die wichtigsten Fakten rund um die alljährliche Großveranstaltung und die Highlights des heurigen Programms.

14 Veranstaltungsorte (siehe Grafik) sind dieses Jahr entlang des vier Kilometer langen Silvesterpfads angesiedelt. Drei Stationen sind erstmals dabei: In der Löwelstraße und vor dem Parlament legen DJs auf, in der Teinfaltstraße wird eine „Straße des Glücks“ aufgebaut. „Man kann ein Horoskop erstellen oder die Karten legen lassen und einen Blick in die Glaskugel werfen – alles mit einem Augenzwinkern“, erklärt Gerlinde Riedl, Geschäftsführerin des Veranstalters Stadt Wien Marketing.

28 Ausgaben hat der Silvesterpfad bereits bestritten. Die Idee für die kollektive Party in der City hatte Ende der 80er-Jahre der damalige Bürgermeister Helmut Zilk. Der Eintritt ist kostenlos.

30 Millionen Euro geben die Besucher des Silvesterpfads insgesamt aus. Davon profitiere nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die Gemeinde, sagt Riedl. „Steuereinnahmen fließen an Wien zurück und damit wird das öffentliche Budget refinanziert.“

Bildershow: So begrüßt die Welt das Neue Jahr

Eines der schönsten Feuerwerke weltweit gibt es alljährlich in Sydney.

Bombastisch, mit Blick auf das Opernhaus in Sydney.

Singapur steht den Australiern allerdings um nichts nach: Man lässt es in der Marina Bay krachen.

Oben leuchten die Sterne und unten leuchten wir: Feuerwerk mit der Smartphone-Taschenlampen-Funktion in Seoul.

In Shanghai staut es sich am Silvesterabend auf der Nanjing Pedestrian Road.

In Bischkek, Kirgisistan, ist wohl ein bisschen weniger los. Ein paar Schneemänner und Weihnachtsmänner gehören hier zu den Partygästen.

Zelebrieren oder frieren? In Kopenhagen geht man zu Silvester baden und macht also beides.

Sportlich gehen es die Brasilianer beim traditionellen 15-Kilometer-Silvesterlauf in Rio an.

75 Prozent der Wiener haben den Silvesterpfad laut einer Studie des Stadt Wien Marketings in den vergangenen Jahren zumindest ein Mal besucht. 30 Prozent der Gäste kommen aus dem Ausland oder aus den Bundesländern.

125 Verkaufsstände sind entlang des Silvesterpfads aufgebaut, 70 davon verkaufen Speisen und Getränke. Sekt, Bier und Punsch werden in Mehrwegbechern und wiederverwendbaren Tassen ausgeschenkt. Der Pfand für Tassen beträgt heuer vier, jener für Sektgläser drei Euro.

2000 Menschen sind laut Stadt Wien Marketing für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung verantwortlich – angefangen von Sicherheitsmitarbeitern, über Gastronomiepersonal, bis hin zu den rund 200 auftretenden Künstlern.

700.000 Gäste zog der Silvesterpfad in den vergangenen Jahren an. „Wenn Sie mit hunderttausend anderen Menschen fröhlich in das neue Jahr feiern wollen, dann gibt es keinen besseren Ort dafür“, sagt Riedl. www.wienersilvesterpfad.at

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