© APA/WOLFGANG HAUPTMANN

Chronik Wien
10/02/2020

Räumung: Polizei trägt erneut Klima-Aktivisten von der Straße

Diesmal besetzten die Umweltschützer die Operngasse und ketteten sich auch gleich an, um der Polizei die Arbeit zu erschweren.

von Birgit Seiser

Am Donnerstagabend besetzten Klimaaktivisten von "Extinction Rebellion" (XR) die Operngasse und forderten einen verbindlichen Klima-Bürgerrat. Am Freitag gegen 10 Uhr begann die Polizei dann mit der Räumung der Blockade. Laut Polizeisprecher Markus Dittrich befanden sich Freitagfrüh noch rund 30 Demonstranten bei der Besetzung, 15 hatten sich an Stahlrohre angekettet. 

Die Polizei stellte die Identitäten der Besetzer fest. Wer sich nicht ausweisen konnte, wurde vorläufig festgenommen. Das dürften die Klimaschützer aber bereits gewohnt sein und in Kauf nehmen. Begonnen hatte die Aktionswoche nämlich schon am Sonntag. Extinction Rebellion besetzte kurzerhand den Michaelerplatz in der Wiener City. Zunächst ließ die Polizei die Demonstranten gewähren, als sie aber Zelte aufstellten und dort übernachteten bekam die Aktion einen "Manifestationscharakter". Am Dienstagmorgen schritt die Polizei daher ein und räumte die Zelte weg. 

In den Abendstunden des Dienstags besetzten die Aktivisten dann am Gürtel nahe dem Hauptbahnhof, was zu einem Stau führte. Laut Ankündigung dürften die Demonstranten auch am Wochenende noch mehrere Aktionen geplant haben. Wo diese stattfinden sollen, bleibt noch ein Geheimnis. 

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