Chronik | Wien
06.02.2018

Opernball-Demo: Rund 350 Polizisten im Einsatz

Exekutive erwartet ruhigen Protest. Auswirkungen des Balles auf Ring-Straßenbahnen.

Wenn die Kommunistische Jugend Österreichs (KJÖ) am Donnerstag gegen den Opernball demonstriert, wird die Polizei mit rund 350 Beamten im Einsatz sein. "Es gibt derzeit eine Anmeldung", sagte Polizeisprecher Harald Sörös am Dienstag zur APA. Mit Ausschreitungen rechnet die Exekutive "ähnlich wie in den vergangenen Jahren" nicht.

Die Route der Demo, die sich um 17.00 Uhr bei der U6-Station Josefstädter Straße auf dem Lerchenfelder Gürtel versammelt, führt über den Lerchenfelder Gürtel-Thaliastraße-Lerchenfelder Straße-Lange Gasse-Josefstädter Straße-Zweierlinie bis zum Platz der Menschenrechte vor dem Museumsquartier. Es werde situationsbedingte Sperren geben, sagte Sörös. Ein Platzverbot um die Oper ist hingegen nicht geplant.

Rundfahrt wegen Zufahrt gesperrt

Der Opernball wird aber jedenfalls Auswirkungen auf den Betrieb der Wiener Linien haben. Grund dafür ist die Zufahrt zur Oper, wodurch die Ring-Straßenbahnlinien nicht so verkehren können wie sonst. Im Detail: Die Linie 1 wird über die Gleisschleife Schwarzenbergplatz - Stubenring und Julius-Raab-Platz umgeleitet. Die Linie 2 wird ab der Haltestelle Rathaus über Schottenring und Schwedenplatz umgeleitet. Die Linie D fährt in beiden Richtungen über den Franz-Josefs-Kai. Die Linie 71 fährt nur zwischen Schwarzenbergplatz und Zentralfriedhof, 3. Tor. Die Linie 59A fährt nur zwischen Bärenmühldurchgang und Bahnhof Meidling.

Hinweis: Der KURIER wird am Donnerstag ab 20.30 live vom Opernball und der entsprechenden Demo berichten.