Niedrigwasser auf der Donau wirkt sich auf Schifffahrt aus
Die Donau weist aktuell niedrige Wasserstände auf. „Meist etwas unter Regulierungsniederwasser“, berichtet die viadonau. Dabei handelt es sich um einen für die Schifffahrt relevanten Schwellenwert für Niedrigwasser.
„Diese niedrigen Wasserstände treten heuer aufgrund ausbleibender Niederschläge, einem insgesamt zu mildem Frühjahr, einem außergewöhnlich warmen Juni und aufgrund aktuell hoher Temperaturen auf“, heißt es von der viadonau. Lokal und kurzfristig werde Niederschlag zwar zur Entspannung führen, die „Wirkung auf die großräumige Abflusssituation der Donau“ werde jedoch „begrenzt“ bleiben. Heißt übersetzt: Die Pegelstände bleiben vorübergehend niedrig.
Keine behördliche Sperre
Eine behördliche Sperre der Donau für die Schifffahrt gibt es nicht, heißt es von der viadonau. Die Verantwortung liege in diesen Fällen bei den Schiffsführern und den Reedereien. Zum Teil würden die Schiffe – vor allem Güterschiffe – weniger beladen oder man warte auf höhere Pegelstände.
Bei der Personenschifffahrt gebe es tendenziell weniger Probleme, heißt es von der viadonau. Aber auch dort kommt es zu Einschränkungen: Die Donaurundfahrt der DDSG Blue Danube etwa wird derzeit nur auf einem Teil der Strecke angeboten, wie es auf der Website heißt.
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