© Kurier/Franz Gruber

Chronik Wien
03/01/2020

Niedergestochene 16-Jährige weiter in künstlichem Tiefschlaf

Der tatverdächtige Ex-Freund der Wienerin wurde in die Justizanstalt Josefstadt überstellt.

Die 16-Jährige, die am Donnerstagabend von ihrem gleichaltrigen Ex-Freund in ihrer elterlichen Wohnung in Wien-Floridsdorf geschlagen und niedergestochen worden sein soll, befindet sich weiter in künstlichem Tiefschlaf. Ihr Zustand sei kritisch, hieß es seitens der Wiener Polizei am Sonntag.

Der tatverdächtige Bursch wurde unterdessen in die Justizanstalt Wien-Josefstadt überstellt. Nachdem er sich einen anwaltlichen Beistand genommen hatte, machte er in seiner kriminalpolizeilichen Befragung keine Angaben mehr und verwies auf sein Schweigerecht. Dem Vernehmen nach wird er von Indizien und den Angaben des Mädchens belastet, die vor ihrem Abtransport ins Spital noch Aussagen zum Tatgeschehen machen konnte. Das Landesgericht wird vermutlich am Montag entschieden, ob über den Burschen die U-Haft wegen versuchten Mordes verhängt wird. Die Tatwaffe wurde trotz umfangreicher Suche bisher nicht gefunden.

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