Die Parkhäuser (im Bild die Park&Ride-Anlage in Hütteldorf) sollen künftig entlastet werden

© APA/HARALD SCHNEIDER

Wien
04/09/2014

Neue Park-and-Ride-Anlagen sollen Parkhäuser entlasten

Zu den derzeit bestehenden 13 Parkhäusern in Wien sind acht neue Anlagen geplant.

Positive Nachrichten für jene, die sich tagtäglich über überfüllte Park-and-Ride-Anlagen ärgern. Zu den derzeit bestehenden 13 Parkhäusern in Wien sind acht neue Anlagen und drei Erweiterungen von bestehenden Parkhäusern geplant. Das gab Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) am Mittwoch bekannt.

Um die Nordeinfahrt zu entlasten,wird das Spittelauer Parkhaus um 360 zusätzlichen Plätze erweitert. Dazu kommt eine neue Anlage bei der U4-Station Heiligenstadt. Besonderer Handlungsbedarf besteht auch im Süden der Stadt. Baubeginn für die Park-and-Ride-Anlage mit 750 Stellplätzen bei der U6-Station Perfektastraße ist bereits dieses Jahr. Mit einer Erweiterung des Parkhauses in Hütteldorf soll den Pendlern, die über die Westeinfahrt nach Wien kommen, geholfen werden. Dazu kommt: Nachdem der KURIER über die prekäre Park-Situation in Strebersdorf berichtete, ist auch hier eine Anlage geplant.

Keine Gratis-Benützung

Eine Gratis-Benützung für Jahreskarten-Besitzer ist weiterhin nicht angedacht. Pendler sollen schließlich motiviert werden, bereits in Niederösterreich auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Bis dato wurden in Wien 92 Millionen Euro für Parkanlagen ausgegeben; plus 2,5 Millionen Euro im Umland Wiens. Neben den neuen Park-and-Ride-Anlagen kündigte Vassilakou auch einen neuen Kriterienkatalog für die Errichtung von öffentlich zugänglichen Garagen an; derer gibt es derzeit 261 Stück. Die neuen Richtlinien sollen in der Gemeinderatssitzung am 25. Juni beschlossen werden .

Grundsätzlich sollen Garagen vorrangig dort subventioniert werden, wo trotz anderer Maßnahmen, wie etwa dem Parkpickerl, weiterhin hoher Parkplatzdruck herrscht. Außerdem sollen keine Tiefgaragen unter Parks oder Grünflächen errichtet werden. SPÖ-Verkehrssprecher Gerhard Kubik sieht diesbezüglich jedoch Raum für "Interpretationen".

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