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Chronik | Wien
06/14/2019

Nachbarschaftsstreit endet mit Stich in Hand

Das Opfer verhinderte durch eine Handbewegung einen Stich in den Bauch. Das Motiv für den Streit ist vorerst unklar.

In Wien-Floridsdorf ist am Donnerstagabend ein Nachbarschaftsstreit eskaliert. Aus bisher unbekannten Gründen gerieten in der Stammersdorferstraße ein 51-jähriger und ein 55-jähriger  im Innenhof ihrer Wohnhausanlage in Streit. Der Ältere soll daraufhin seinen Kontrahenten mit einem rund 30 Zentimet langen Küchenmesser attackiert haben. Der ausgeführte Stich zielte laut Polizei auf die Bauchgegend des Opfers.

Zeugen hielten den Täter fest

Durch eine abwehrende Handbewegung konnte der Bosnier das Messer abwehren, allerdings wurde dabei seine linke Hand von der Klinge durchstochen. Zeugen hielten den Angreifer bis zum Eintreffen der Polizei fest, er befindet sich in Haft. Das Opfer wurde in eine Krankenhaus gebracht.
Ob der mutmaßliche Täter das Messer bereits vor dem Streit bei sich trug oder es erst im Zuge des Streits holte, ist vorerst noch nicht bekannt.