Chronik | Wien
19.01.2012

Nach Kupferdiebstahl: U6 fährt wieder

Am Mittwochmorgen schlugen wieder Kriminelle in Wien zu. Die Linie war heute für drei Stunden gesperrt.

Falls Sie heute in der Früh wieder länger auf die U6 gewartet haben, dann gibt es dafür einen Grund: Kupferdiebe haben erneut zugeschlagen und Signalkabel mitgenommen. Betroffen ist der Abschnitt zwischen Philadelphiabrücke und Tscherttegasse, der Rest der Linie ist ebenfalls beeinträchtigt. Der entstandene Sachschaden war groß, die Wiener Linien sperrten sogar von 11:00 bis 14:00 Uhr die U6, um das Malheur zu reparieren. Ersatzbusse waren für drei Stunden im Einsatz.



Immer mehr Vorfälle

Die durch den Diebstahl entstandenen Schäden an der Signalanlage waren auch die Ursache für Verzögerungen im Frühverkehr. "Wir waren nur provisorisch und mit besonderer Vorsicht unterwegs", sagte Gries. Die Wiener Linien wollen nun den Austausch der Kupferkabeln durch andere weniger gefährdete Materialen - sofern technisch möglich - beschleunigen.

Die Wiener Linien waren in der Vergangenheit bereits mehrfach mit Kupferkabeldieben konfrontiert. Zuletzt hatten es die "Metall-Räuber" Ende November auf die Stationen der U-Bahn abgesehen. An einem Wochenende wurde erst versucht, ein Starkstromkabel der U4 zu stehlen, am darauffolgenden Sonntag war ein Kabel der U6 das Ziel der Diebe. Unbekannte entwendeten mehrere hundert Meter Kupferkabel und verursachten damit hohen Sachschaden.

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