Mann in Park in der Donaustadt zu Tode geprügelt
(Symbolbild)
Ein nächtlicher Notruf wegen Hilfeschreien in einem Wiener Park in der Nähe der Zieritzgasse hat eine tragische Gewalttat ans Licht gebracht. Ein Mann, der am Samstagabend zunächst regungslos auf einer Wiese gefunden und noch vor Ort reanimiert wurde, erlag später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Das Landeskriminalamt Wien ermittelt nun wegen des tödlichen Angriffs.
Kurz nach dem Notruf - um kurz nach 23 Uhr - rückten Polizeikräfte zu dem Park in der Donaustadt aus. Vor Ort trafen die Beamten auf eine Frau sowie einen regungslos am Boden liegenden Mann. Da bei dem Opfer zunächst weder Puls noch Atmung festgestellt werden konnten, leiteten die Polizisten umgehend Reanimationsmaßnahmen ein.
Die Berufsrettung Wien übernahm anschließend die notfallmedizinische Versorgung und brachte den Mann mit Verdacht auf schwere Kopfverletzungen in ein Krankenhaus. Trotz aller Bemühungen erlag er später seinen Verletzungen.
Mit der Faust ins Gesicht geschlagen
Ersten Ermittlungen zufolge waren der Mann und die Frau gemeinsam unterwegs, als sie von zwei bislang unbekannten Personen auf E-Scootern angesprochen und angepöbelt worden sein sollen. Die Situation eskalierte wenig später: Einer der Täter soll dem Mann mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Anschließend soll auch die Frau attackiert und unter Androhung weiterer Gewalt zur Herausgabe von Bargeld gezwungen worden sein.
Nach der Tat flüchteten die beiden Verdächtigen auf ihren E-Scootern in unbekannte Richtung. Das Landeskriminalamt Wien, Ermittlungsbereich Leib/Leben, hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Die Hintergründe der tödlichen Attacke sowie die Identität der flüchtigen Täter sind derzeit noch Gegenstand laufender Ermittlungen.
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