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Meidling setzt auf legale Graffiti: Nur FPÖ sagt Nein

Der Bezirk gilt bereits als Hotspot für Street Art. Nun sollen weitere legale Flächen für Graffiti und Murals enstehen.
Buntes Wandgemälde in Meidling

Bunte Murals an Hausfassaden, kleine Kunstwerke an Straßenecken und legale Sprühflächen in Parks: Meidling setzt seit Jahren auf Street Art im öffentlichen Raum. Nun soll dieses Angebot weiter ausgebaut werden. Die Bezirksvertretung hat sich am 19. Juni mehrheitlich für zusätzliche legale Flächen ausgesprochen, auf denen Graffiti und Street Art erlaubt sind.

Keine Zustimmung der FPÖ

Getragen wurde die Resolution von SPÖ, NEOS, Grünen sowie KPÖ/Links. Gegen die Resolution stimmten die FPÖ und Pro Hetzendorf. Die FPÖ war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

„Für mich in Meidling steht die Belebung des öffentlichen Raums im Mittelpunkt und dazu gehört auch, ihn schöner zu machen“, sagt Bezirksvorsteher Wilfried Zankl (SPÖ). Kunst mache den Alltag im Bezirk sichtbar lebendiger.

Konkret werden derzeit von WIENXTRA mögliche neue Standorte für sogenannte „Wiener Wände“ geprüft. Dabei handelt es sich um legale Flächen für Graffiti und Street Art.

Mural Meidling

Vorreiter Calle Libre 2014

Ganz neu ist das Thema für Meidling allerdings nicht. Der Bezirk gilt bereits heute als einer der aktivsten Bezirke Wiens, wenn es um Street Art geht. Sichtbar wird das etwa an den großflächigen Murals des Calle Libre Festivals, den legalen Sprühflächen wie der Wienerwand im Haydnpark oder kleineren Kunstwerken im Grätzl rund um die Niederhofstraße.

Mural Meidling

Street-Art-Spaziergänge

Im Rahmen der VHS Summerdays lädt der Bezirk deshalb am 16. und 28. Juli sowie am 12. August zu kostenlosen Street-Art-Spaziergängen ein.

Gemeinsam mit Bezirksvorsteher Wilfried Zankl und Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Barbara Marx (SPÖ) können Interessierte verschiedene Street-Art-Projekte, Murals und Kunstwerke im öffentlichen Raum erkunden. „In Meidling gibt es enorm viel Kunst im öffentlichen Raum, an der man im Alltag oft vorbeigeht, ohne sie bewusst wahrzunehmen“, so Zankl.

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