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Chronik Wien
06/01/2020

Landstraße: Cannabis-Anbau in unmittelbarer Nähe von Polizeistation

Der Cannabis-Geruch war so stark, dass die "benachbarten" Beamten misstrauisch wurden. Der Verdächtige wusste gar nichts von der Polizeiinspektion.

Beamte der Polizeiinspektion Juchgasse nahmen am Freitagabend in ihrem Innenhof Cannabis-Geruch wahr. Umliegende Mehrparteienhäuser wurden daraufhin nach dem Ausgangspunkt abgesucht. Dabei entdeckten die Beamten ein geöffnetes Fenster, welches mit einer Folie verklebt war. Der Geruch schien aus der verdächtigen Wohnung zu kommen.

Der 38-jährige Wohnungsmieter gab zu, Suchtgift zu konsumieren. Weiters führte er die Beamten zu der Ursache des Geruchs - 32 Cannabispflanzen in Blüte. Außerdem konnten die Polizisten vier Joints und eine kleine Menge getrocknetes Cannabis sicherstellen.

Bei der Einvernahme gab der Beschuldigte an, regelmäßig Suchtgift zu konsumieren. Er habe schlechte Erfahrung beim Kauf gemacht und baue daher für den Eigenkonsum selber an. Er wohne bereits seit einigen Jahren in der Wohnung, die nahegelegene Polizeiinspektion sei ihm jedoch noch nie aufgefallen. Er wurde angezeigt.

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