Lärmeinsatz in Döbling eskaliert: Zwei Festnahmen, zwei verletzte Beamte
Symbolbild.
Ein Einsatz wegen Lärmerregung in einem Mehrparteienhaus in Wien-Döbling ist am 29. Juli 2026 gegen 23.30 Uhr zu einem handfesten Polizeieinsatz eskaliert. Zwei Beamte wurden dabei verletzt, einer musste seinen Dienst vorzeitig abbrechen. Zwei Personen wurden vorläufig festgenommen, eine weitere angezeigt.
Aggressiver Empfang hinter der Wohnungstür
Gegen 23.30 Uhr des 29. Juli 2026 wurden Beamte des Stadtpolizeikommandos Döbling wegen einer Lärmerregung in ein Mehrparteienhaus gerufen. Schon beim Eintreffen war lauter Lärm aus dem Stiegenhaus wahrnehmbar. Als die Polizisten nach mehrmaligem Klopfen Einlass erhielten, soll sich die 41-jährige Wohnungsinhaberin – eine Staatsangehörige der Russischen Föderation – von Beginn an äußerst aggressiv verhalten haben: Sie soll die Beamten angeschrien und lautstark beschimpft haben.
Trotz wiederholter Aufforderungen soll sie ihr Verhalten nicht eingestellt haben, weshalb sie verwaltungsstrafrechtlich vorläufig festgenommen wurde. Im Zuge der Amtshandlung kamen auch der 45-jährige Ehemann der Frau sowie ein 49-jähriger Freund des Paares – ein österreichischer Staatsbürger – zur Wohnungstür. Beide sollen die einschreitenden Beamten ebenfalls beschimpft und sich unkooperativ gezeigt haben.
Widerstand und verletzte Beamte: Mann kommt in Justizanstalt
Als die Polizisten die 41-Jährige festnahmen, sollen die beiden Männer zunehmend aggressiver geworden sein und mutmaßlich versucht haben, die Beamten an der Durchführung der Festnahme zu hindern. Der 45-jährige Ehemann wurde daraufhin wegen des Verdachts des Widerstandes gegen die Staatsgewalt ebenfalls vorläufig festgenommen. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde er in eine Justizanstalt eingeliefert. Der 49-jährige Freund wurde angezeigt. Im Verlauf des Einsatzes wurden zwei Polizeibeamte verletzt. Einer von ihnen war nicht mehr in der Lage, seinen Dienst fortzusetzen.
Kommentare