Keine „konkrete Gefährdungslage“ beim Vienna City Marathon

Mehrere Hundert Polizistinnen und Polizisten werden am Wochenende im Einsatz stehen. Auch das Rote Kreuz ist mit 320 Mitarbeitern vor Ort.
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„Bestens vorbereitet“ sei die Polizei auf den Großeinsatz rund um den Vienna City Marathon am Wochenende, sagte Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) bei einem Pressetermin am Rathausplatz am Freitagvormittag. Mehrere Hundert Polizistinnen und Polizisten, die Diensthundeeinheit und Unterstützung aus der Luft – in Form eines Hubschraubers und mehrerer Drohnen – würden dafür sorgen. Und das trotz „erhöhter Gefährdungslage“ aufgrund internationaler Ereignisse und der aktuellen geopolitischen Lage. Eine „konkrete Gefährdungslage“ für den Marathon sei aber nicht gegeben, beruhigte der Innenminister. Die Zusammenarbeit mit der Stadt und mit dem Veranstalter sei gut, jährlich entwickle man das Sicherheitskonzept weiter.

Mit 49.000 Anmeldungen für die diversen Bewerbe am Samstag und am Sonntag wurde ein neuer Rekord geknackt. Das wird neben der Polizei, die sich nicht nur für die Sicherheit, sondern um die Verkehrsplanung kümmert, vor allem auch die Rettungskräfte in Atem halten. Mit 320 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird am Sonntag das Rote Kreuz vor Ort sein, berichtete Landesrettungskommandant Georg Geczek. Ein großer Teil dieser Mitarbeiter sei ehrenamtlich im Einsatz, „sonst wäre das gar nicht machbar“, so Geczek.

Hoffnung auf wenige Einsätze

Die Herausforderung für die Rettungskräfte sei, trotz der Verkehrseinschränkungen innerhalb kürzester Zeit jeden Notfallort zu erreichen, sagte der Landesrettungskommandant. Man habe sich möglichst viele Ausweichrouten zurechtgelegt, wird betont. „Wir hoffen, dass uns möglichst wenige Menschen brauchen“, jene, die aber Hilfe benötigen, würden „in kürzester Zeit bestmöglich versorgt werden“.

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