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Chronik Wien
02/17/2020

In der Sauna an "Wasserschlauch" gegriffen: 13.500 Euro Strafe

Die "Verwechslung" mit einem Geschlechtsteil kostet einem 42-Jährigen viel Geld. Er beteuert aber weiterhin seine Unschuld.

von Birgit Seiser

Eine Sehschwäche sei schuld an dem Schlamassel, sagt ein 42-Jähriger der sich in Wien vor Gericht verantworten musste. Zur Erinnerung: Der Mann hatte seinem Sitznachbarn in der Sauna an den Penis gegriffen – angeblich unabsichtlich. Er wollte nur den Wasserschlauch greifen und habe dann plötzlich das Glied in Händen gehalten. So lautete seine Verteidigung.

Der Anwalt des beschuldigten Grapschers stellte die Szene sogar im Gerichtssaal nach. Die Mühe blieb aber umsonst, denn nun muss der 42-Jährige 13.500 Euro Strafe zahlen. Außerdem erhielt er in dem Fitness-Studio, in dem sich die Szenen abspielten, Sauna-Verbot, wie einem Bericht von Heute zu entnehmen ist.

Opfer freigesprochen

Der 19-Jährige Sitznachbar war ebenfalls vor Gericht gestanden, weil er dem Mann nach der Intim-Attacke wüst bedroht hatte. Er wurde allerdings freigesprochen.

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