Chronik | Wien
04.01.2018

Hasspostings gegen Neujahrsbaby: Juristen prüfen

Wiener Neujahrsbaby kam am 1.1. um 0:47 Uhr auf die Welt. Begleitet von Hasskommentaren im Netz.

"Nächster Terrorist ist geboren", "wieder Inzucht", "Hat die Frau Krebs? Oder warum trägt sie ein Kopftuch?"

Etliche Kommentare in den sozialen Medien waren voller Hass - und galten einem Baby. Dem Wiener Neujahrsbaby 2018, das am 1. Jänner um 0.47 Uhr in der Krankenanstalt Rudolfstiftung auf die Welt gekommen ist.

Bei der neuen "Beratungsstelle #GegenHassimNetz" prüfen nun Juristen etliche Postings wegen des Verstoßes gegen den Verhetzungsparagraphen.

"Ob es dann zu einer gerichtlichen Verurteilung kommt, ist dann Aufgabe der Justiz", sagt Barbara Unterlechner von #GegenHassimNetz zu "Wien heute".

Wie der KURIER gestern berichtete, war zuvor bereits Netpeace - eine Organisation, die sich gegen Hass im Netz engagiert - aktiv geworden. Sie sammelte die Hasskommentare und kommentierte selbst: "Eigentlich sollte die Geburt eines Babys ein Grund zur Freude sein".

>>> Hasskommentare für Neujahrsbaby