Harry im Glück: Mit 86 Haus gebaut

Umtriebig: Glück prägte das Wiener Stadtbild in den letzten 30 Jahren
Foto: Gerhard Krause

Architekt - Glücks Motto: "Wohnen wie Reiche, auch für Arme".

Wenn Harry Glück, der Doyen des sozialen Wiener Wohnbaus, mit seinen 86 Jahren nun wieder einmal einen Anlage realisiert hat, darf er stolz auf sich sein. Glück, das ist jener Mann, der das Wiener Stadtbild in den vergangenen drei Jahrzehnten maßgeblich geprägt hat. Die 25 bis 33 Meter langen Schwimmbäder auf den Dächern sozialer Wohnbauten wurden zu seinem Markenzeichen - in Alt Erlaa und anderswo. Und auch in seiner neuen Anlage "Am Mühlwasser" lebt es sich offenbar hervorragend. Ganz nach der Maxime: "Wohnen wie die Reichen - und zwar für alle."

11.000 Vormerkungen für die 125 Wohnungen in der Industriestraße 135 in der Donaustadt hat die Wohnbaugesellschaft GESIBA einige Monate vor der Fertigstellung schon gezählt. Bis auf zwei Wohnungen waren schon alle vor der Fertigstellung fix vergeben. Der schmucke Bau weist in unmittelbarer Nähe des Mühlwassers Maisonette-Wohn- und Eigentumswohnungen mit kleinen Vorgärten und gestapelten Einfamilienhäuschen auf. Die meisten mit großzügigen Terrassen ausgestattet, wo man auch Tische, Sesseln oder Sonnenliegen bequem unterbringt.

Ein besonderer Aspekt: Jedes der Häuser hat einen unterirdischen Garagenplatz, von dem man per Aufzug oder Stiegenaufgang in die Wohnräume gelangt. Bei den Einfamilienhäuschen sogar direkt in die Wohnräume. Laut Architekt Glück und seiner mitplanenden Partnerin Liselotte Peretti war das kein finanzielles Problem. So nahe am Wasser musste man bei der Fundamentierung eine Dichtwanne errichten. Sie dient jetzt als Großgarage.

(kurier / G. Krause) Erstellt am
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