Geisterfahrer flüchtet nach Unfälle zu Fuß

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Wien: Ein 53-Jähriger verursachte einen Auffahrunfall, fuhr als Geisterfahrer weiter und verschuldete einen zweiten Crash. Es waren nicht die einzigen Delikte.

Der Geisterfahrer, der am Montagnachmittag einen Unfall im Kaisermühlen Tunnel in Wien-Donaustadt verursacht hat, ist ausgeforscht.

Doch der Reihe nach: Der 53-jährige Mann war bereits für einen Auffahrunfall auf der Wagramer Straße Ecke Kratochwjlestraße verantwortlich. Trotz Sachschadens blieb Felix H. nicht stehen und flüchtete Richtung Kaisermühlen Tunnel, wo er als Geisterfahrer den nächsten Crash verursachte: Bei der Ausfahrt aus dem Tunnel krachte er in das Auto einer Wiener Familie. Der Vater, die schwangere Mutter und ihr sechsjähriger Sohn blieben unverletzt.

Arbeitsloser ohne Führerschein

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Felix H. sprang nach dem Verkehrsunfall aus dem Wagen und lief davon. Aufgrund der Kennzeichentafeln am zurückgelassenen Auto konnte der 53-Jährige schnell ausgeforscht werden. Der Arbeitslose besitzt keine Lenkberechtigung, dürfte durch Drogen beeinträchtigt gewesen sein und wurden wegen der zahlreich begangenen verwaltungs- und strafrechtlichen Delikte angezeigt.

Detail am Rande: Das Unfallopfer des ersten Crash wurden ebenfalls angezeigt. Der Mann hatte den 53-jährigen Verursacher verfolgt und war dabei ebenfalls entgegen der Fahrtrichtung durch den Tunnel gefahren, berichtete die Wiener Polizei.

(kurier / sho) Erstellt am
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