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Die Wiener Bäder schaffen es in die New York Times

Die renommierte US-Zeitung preist Wiens Badekultur. Vom Gänsehäufel bis zum Stadionbad sind alle Lieblinge dabei.
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Mehr als 130 Pulitzer-Preise, Millionen Leser weltweit und nun ein regelrechtes Loblied auf Wiens Freibäder. Die New York Times widmet der Wiener Badekultur einen eigenen „Insider Guide“. 

Für den Autor sind die Freibäder weit mehr als Orte zum Schwimmen und Abkühlen. Er beschreibt sie als sommerliche Rückzugsorte, an denen – unter alten Linden lesend – der Stadt temporär entkommen werden kann.

Vorgestellt werden das Kongressbad, das Krapfenwaldbad, das Gänsehäufel, das Schafbergbad, das Stadionbad und das Thermalbad Bad Vöslau (obwohl das  eigentlich nicht mehr in Wien liegt).  Der KURIER hat sich angeschaut, was die US-Zeitung empfiehlt – und was Wiener dort tatsächlich erwartet.

Kongressbad

Den Anfang macht das Kongressbad in Ottakring. Für die New York Times ist es ein Symbol des Roten Wien – ein Bad mit Geschichte, großen Liegewiesen und einem kulinarischen Pflichtprogramm: Langos. 

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Tatsächlich dauert es hier nicht lange, bis einem der Geruch von Knoblauch und Fett entgegenweht. Zwischen der markanten rot-weißen Fassade, und alten Bäumen, fühlt sich das Kongressbad ein wenig wie eine Zeitreise an.

Krapfenwaldbad

Weiter geht es hinauf nach Döbling. Dort wird vom Krapfenwaldbad als Ort der Ruhe mit Blick über die Stadt geschwärmt. Ein Urteil, dem man sich nur schwer entziehen kann. Selbst wer hier regelmäßig herkommt, bleibt beim ersten Blick über die Dächer Wiens meist kurz stehen. 

Krapfenwaldbad

Gänsehäufel

Das „Lido der Hiergebliebenen“, oder besser bekannt als das Gänsehäufel hat es ebenfalls auf die Liste geschafft – ein Stück Mittelmeerurlaub mitten in Wien

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Tatsächlich ist es weit mehr als ein Freibad. Zwischen den bunten Kabinen und den vielen Stammgästen entsteht eine eigene kleine Welt. Manche Familien besitzen ihre Kabinen seit Jahrzehnten, andere kommen nur für einen Tag – und doch scheint hier jeder seinen Platz gefunden zu haben.

Schafbergbad

Das Schafbergbad in Währing wird mit der längsten Wasserrutsche Wiens ebenfalls gekürt. Doch nicht nur Kinder kommen hier auf ihre Kosten – auch der Blick über die Stadt zählt zu den schönsten Wiens und macht das Bad zu einem beliebten Treffpunkt weit über den Bezirk hinaus.

Schafbergbad

Stadionbad

Für Sportschwimmer führt kein Weg am Stadionbad vorbei. Die beiden 50-Meter-Becken genießen längst Kultstatus. Während anderswo geplanscht wird, wird hier Bahn für Bahn gezogen.

Stadionbad

Thermalbad Bad Vöslau

Etwas aus der Reihe tanzt das Thermalbad Bad Vöslau.  Das kühle Quellwasser und die historische Parkanlage machen es zwar zu einem lohnenden Ausflugsziel.  

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Streng genommen verlässt die New York Times damit aber Wiener Boden.  

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