Chronik | Wien
07.03.2018

FPÖ-Abgeordneter Martin Graf niedergeschlagen

Bereits Mitte Februar sollen vier Männer Graf überfallen und Zigaretten gefordert haben. Anzeichen für einen politischen Hintergrund gibt es nicht.

Der Vorfall liegt schon einige Wochen zurück: Mitte Februar ist der frühere Dritte Nationalratspräsident Martin Graf (FPÖ) in Wien-Donaustadt niedergeschlagen und verletzt worden. Entsprechende Medienberichte bestätigte Polizeisprecher Daniel Fürst am Mittwoch. Vier Männer forderten demnach Zigaretten vom Abgeordneten. Als sie keine bekamen, soll ein Mann laut Graf mit einem Gegenstand zugeschlagen haben.

Beule und Schwellungen

Laut Polizei soll sich die Tat folgendermaßen erreignet haben: In der Nacht auf 11. Februar sprachen die vier Männer den Politiker bei der U1-Station Kagran an. Graf war alleine unterwegs. Laut seinen Angaben habe er erwidert, keine Zigaretten zu haben, woraufhin er attackiert wurde. Die Männer flüchteten. Graf erlitt eine Beule am Kopf, Schwellungen am Auge sowie Rötungen im Gesicht.

Das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) wurde informiert. "Ein politischer Hintergrund wird nicht vermutet, dafür gibt es keine Anzeichen", sagte Fürst der APA.