Chronik | Wien
08.10.2018

Favoritner Örtlichkeit soll nach Ute Bock benannt werden

Vorstoß der Neos: Nach der verstorbenen Flüchtlingshelferin könnte ein Park oder ein Weg benannt werden.

Einen Ute-Bock-Park wünschen sich die Neos in Favoriten – wo die im Jänner verstorbene Flüchtlingshelferin ihren Lebensmittelpunkt hatte. Konkret schwebt Bezirksklubobfrau Christine Hahn der Park beim Reumannplatz vor, der ihrer Ansicht nach im Zuge der Umgestaltung umbenannt werden könnte. Unterstützt wird der Vorschlag vom „Verein Ute Bock“, der das Flüchtlingsprojekt in der Zohmanngasse weiterbetreibt. 

Die Entscheidung liegt nun beim Bezirk. „Wir hoffen, dass sich in der nächsten Kulturkommission alle Fraktionen für den Park am Reumannplatz aussprechen werden“, sagt Hahn daher. Der Standort würde Frau Bock jedenfalls gefallen, meint Katja Teichert, Geschäftsführerin des Vereins. Denn hier kämen Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturen zum Plaudern zusammen.

MA7 prüft

Der Vorsitzende besagter Kulturkommission, SPÖ-Bezirksrat Kurt Stastka, äußert sich zum Vorstoß der Neos prinzipiell positiv. Die Benennung eines öffentlichen Ortes nach Ute Bock sehe man bei den Sozialdemokraten „grundsätzlich als überlegenswert“. Deshalb habe man die Kulturabteilung der Stadt (MA7) bereits gebeten, rechtlich zu überprüfen, ob eine Fläche im Bezirk nach der Flüchtlingshelferin benannt werden kann.

Laut Stastka kämen in Favoriten mehrere Örtlichkeiten in Betracht – darunter auch Wege in der Nähe von Bocks Wirkungsstätte in der Zohmanngasse. In der nächsten Bezirksvertretungssitzung werde darüber beraten.