Ex-Chef der Rapid-"Ultras" bleibt weiter in U-Haft

FC Wacker Innsbruck - SK Rapid Wien
Foto: AP/Christian Forcher Sechs Rapid-Ultras wurden nach den Ausschreitungen beim Spiel Rapid gegen Nürnburg verhaftet. Fünf sitzen immer noch inter Gittern.

U-Haft wurde um weitere zwei Monate verlängert. Derzeit vier Fans in Haft.

Der Anfang Februar nach Ausschreitungen im Hanappi-Stadion vom 7. September 2013 festgenommene Ex-Chef der Rapid-"Ultras", Oliver P., bleibt vorerst hinter Gittern. Das Wiener Straflandesgericht hat vor wenigen Tagen die U-Haft um weitere zwei Monate verlängert, gab Gerichtssprecherin Christina Salzborn am Dienstagnachmittag bekannt.

Der Verteidiger von Oliver P., Marcus Januschke, hatte in einem weiteren Enthaftungsantrag neuerlich die Freilassung seines Mandanten verlangt. Der Antrag wurde abgewiesen, für den zuständigen Haftrichter sind die Haftgründe weiter gegeben.

Gemeinsam mit Oliver P. waren vor knapp fünf Wochen fünf weitere angeblich gewalttätige Rapid-Fans in Haft genommen worden. Zwei von ihnen befinden sich mittlerweile wieder auf freiem Fuß, vier sitzen derzeit noch in U-Haft. Im Zusammenhang mit den Randalen nach dem Freundschaftsspiel zwischen Rapid Wien und dem 1. FC Nürnberg wird gegen insgesamt 46 Beschuldigte wegen Landfriedensbruchs, Körperverletzung, gefährlicher Drohung, Widerstands gegen die Staatsgewalt und schwerer Sachbeschädigung ermittelt.

(APA / jt) Erstellt am
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