ESC auf Schiene: Wie die Öffis zur Bühne für alle werden

Jam-Sessions, Sing-Alongs und U-Bahn-Stars: Die Wiener Linien setzen beim ESC auf Stimmung.
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Zusammenfassung

  • Die Wiener Linien machen während des ESC ihre Öffis zur Bühne, besonders die Linie 49 als musikalische "Song Contest"-Bim.
  • Am Karlsplatz gibt es während der ESC-Woche eine "Sound Lounge" mit Jam-Sessions und Karaoke für alle.
  • Straßenmusiker sorgen an Knotenpunkten für Stimmung, Straßenbahnen fahren mit ESC-Fahnen und die Intervalle werden rund um die Shows verdichtet.

Wenn Wien die Bühne  für den Eurovision Song Contest wird, ziehen auch die Wiener Linien mit: Im Öffi-Netz wird nicht nur gefahren, sondern auch gefeiert.

Im Mittelpunkt steh dabei die Linie 49, die als „WL x Song Contest"-Bim zur fahrenden Bühne wird. Zwischen Volkstheater und Stadthalle sorgt sie an den Showtagen für musikalische Unterhaltung.

Sound Lounge am Karlsplatz 

Während der ESC-Woche von 11. bis 16. Mai wird die Straßenbahn am Karlsplatz zusätzlich zur „Sound Lounge“: Bei Jam-Sessions soll gemeinsam musiziert werden, bei Sing-Alongs verwandelt sich das Fahrzeug in eine Karaokebühne für alle. Der Fokus liegt dabei weniger auf Perfektion als auf Gemeinschaft.

Musik beim Umsteigen

Für Stimmung bei den Öffi-Knotenpunkten sorgen die U-Bahn-Stars – Straßenmusiker, die von den Wiener Linien ausgewählt wurden. Ihr Programm  steht ganz im Zeichen von „70 Jahre ESC“.

Auch abseits der Musik setzen die Wiener Linien auf Sichtbarkeit. Rund 550 Straßenbahnen sind mit ESC-Fahnen unterwegs, Durchsagen an zentralen Knotenpunkten wie Rathaus („Eurovision Village“), Praterstern („Euro Club“) oder Urban-Loritz-Platz („Main Venue“) erfolgen mehrsprachig. 

Dichtere Intervalle

Die U2 wird zudem zur Song-Contest-Linie und verbindet zentrale Schauplätze des Events.

Damit die Fans auch stressfrei ankommen, werden die Intervalle rund um die Shows verdichtet.

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