Chronik | Wien
23.05.2017

Dritte Fahrspur für Wiener Nordbrücke wird gefordert

Die SPÖ-Bezirkspartei verlangt einen dritten Fahrstreifen. Auch die FPÖ ist dafür.

Der tägliche Verkehrsstau auf der Wiener Nordbrücke strapaziert nicht nur die Nerven der Autofahrer, sondern auch die des Floridsdorfer Bezirksvorstehers. Vor allem zwischen der Auffahrt von der Donauufer Autobahn (A22) bis zur Abfahrt Klosterneuburg komme es in den Hauptverkehrszeiten zur Verkehrsüberlastung, sagt Georg Papai von der SPÖ.

Stadteinwärts sei oft nur eine von zwei Fahrspuren befahrbar, während es auf der anderen staut. Der Stau sei außerdem bis in die Wohngebiete bemerkbar. Papai möchte in der nächsten Bezirksvertreter-Sitzung einen Antrag einbringen. Darin wird Maria Vassilakou aufgefordert, Verhandlungen mit der Asfinag aufzunehmen, um eine dritte Fahrspur zu errichten.

Im Büro der Verkehrsstadträtin weist man die Zuständigkeit von sich, denn Autobahnen würden nicht in das Aufgabengebiet der Stadträtin fallen. "Wir leiten die Angelegenheit aber gerne an das zuständige Ministerium weiter", sagt ein Sprecher. Laut Asfinag ist aktuell kein Ausbau der Nordbrücke geplant, sie verspricht aber, "in den nächsten Monaten die verkehrliche Situation zu prüfen".

Auch die FPÖ Floridsdorf unterstützt die Forderung der SPÖ, "da sie längst überfällig war. Nur so kann der tägliche Stau auf der Nordbrücke minimiert werden."