Jetzt doch „Kröten“ für neuen Bus-Halt: 86.000 Euro sind laut Bezirkschef fix
Vorsteher Jagsch auf Plakat des zerstörten Häuschens.
In der Diskussion um eine neue Bushaltestelle an der Höhenstraße hat sich nun auch der Hernalser Bezirksvorsteher Peter Jagsch (SPÖ) zu Wort gemeldet. Er verspricht nicht nur, dass das vor 18 Monaten bei einem Verkehrsunfall zerstörte Wartehäuschen neu errichtet wird, sondern gleich auch einen barrierefreien Einstieg zum Bus 43A. Für die nötigen Mittel im Bezirksbudget sei bereits gesorgt: 86.000 Euro koste die gesamte Neugestaltung beim Promenadeweg nahe der Waldandacht. Wobei Jagsch zugibt: „Mir wäre auch lieber gewesen, es wäre schneller gegangen.“
Baustart im September
Anrainer haben sich zuvor über die schleppende Gangart und offenbar fehlenden Mittel beschwert (der KURIER berichtete am Donnerstag). Tenor: Für Froschtunnel gäbe es rasch 800.000 Euro, für ein Bus-Wartehäuschen aber keine „Kröten“. Diese Polemik der Anrainer kann Jagsch nicht nachvollziehen, da er die Causa mit Nachdruck verfolgt habe, aber die Behördenverfahren zu einer größeren Haltestellen-Lösung viel Zeit benötigt hätten. „So haben wir auch ein naturschutzrechtliches Verfahren wegen des Schutzgebietes Wienerwald gebraucht.“ Nachsatz: „Aber jetzt im September wird mit den Bauarbeiten begonnen.“
Anrainer können auch nicht verstehen, dass das Häuschen nicht einfach rasch von der Versicherung des Lenkers bezahlt und ersetzt wurde. Laut Jagsch sei das nicht möglich, denn „Versicherungen zahlen immer ins Zentralbudget und nie an den Bezirk“. Ergo habe man es selber finanzieren müssen.
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