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Chronik Wien
10/14/2021

Die Jörgerstraße wird sicherer und grüner

Unfallträchtige Passage bei der Martinstraße wird entschärft. 16 Bäume werden gepflanzt.

von Josef Gebhard

Bezirkspolitiker nennen die Jörgerstraße gern das Tor nach Hernals und den südlichen Teil Währings. Unter Radfahrern ist sie hingegen gefürchtet. In den vergangenen Jahren kam es zu etlichen Unfällen mit Personenschaden.

Der Grund: Vor der Kreuzung mit der Martinstraße verschwenkt der Radstreifen zwischen die beiden Fahrstreifen, der rechte Fahrstreifen wird zur Rechtsabbiegespur. Der Weg von Radlern und Pkw-Lenkern kreuzt sich also ziemlich unvermittelt, was immer wieder zu Unfällen führt.

Nun wird die Stelle entschärft. Der rechte Fahrstreifen wird entfernt. An seiner Stelle entsteht ein geradliniger Radstreifen, der über die Kreuzung Martinstraße führt, bis er ab der Ranftlgasse in die bestehende Radverkehrsanlage mündet.

Genug Platz für Autos

Wegen einer Baustelle mussten schon jetzt Teile des rechten Fahrstreifens gesperrt werden. Es habe sich dabei gezeigt, dass die Kapazitäten trotzdem für den Pkw-Verkehr reichen, sagt Silvia Nossek, grüne Bezirksvorsteherin von Währing.

Den Umbau, der im Frühjahr startet (Kosten: 1,15 Millionen Euro) nützt man, um die Straße gleich auch etwas grüner machen. Zwischen Gürtel und Martinstraße werden 16 Bäume gepflanzt und Grünflächen angelegt. Sitzgelegenheiten und Trinkbrunnen sollen zusätzlich für ein angenehmes Ambiente sorgen. „Ich freue mich sehr über das gemeinsame Projekt mit Währing“, sagt die Hernalser Bezirksvorsteherin Ilse Pfeffer (SPÖ). „Neben der Hebung der Verkehrssicherheit war es mir ein Anliegen, für mehr Aufenthaltsqualität zu sorgen.“

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