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12/06/2015

Der Geldschatz aus der Neuen Donau ist echt

Die Ermittler werden die Banknoten nun auf Spuren untersuchen

Bei den mehr als 100.000 Euro, die Passanten am Samstagvormittag in der Neuen Donau in Wien entdeckt haben, handelt es sich nicht um Falschgeld. „Es ist echtes Geld“, unterstrich Polizeisprecher Roman Hahslinger. Wer und aus welchem Grund die Banknoten unweit des Wakeboard-Lifts ins Wasser geworfen hat, war allerdings weiterhin unklar.

Die Geldscheine wurden in der Polizeidienststelle beim See- und Stromdienst getrocknet und danach dem Landeskriminalamt übergeben. Die Ermittler werden die Banknoten nun auf Spuren untersuchen. Am Sonntag wurde das Gebiet zudem noch einmal von Tauchern abgesucht. Es wurden jedoch keine weiteren Scheine gefunden.

Der Fall scheint mysteriös: Es wurde zeitnah keine Straftat begangen, die mit einer Geldsumme in dieser Größenordnung in Verbindung zu bringen wäre. Auch sei niemand gesehen worden, der das Geld im Entlastungsgerinne versenkt hat.

Der Fund hatte Samstagvormittag für Aufsehen gesorgt. Passanten, die mehrere Rollen 500-Euro- und andere Geldscheine im Wasser entdeckt hatten, sprangen in die Fluten, um das Geld herauszufischen. Ein „Schatzsucher“ soll dabei sogar nach den Scheinen getaucht haben. Er dürfte der erste gewesen sein, der das Geld entdeckt hatte. Ob er Anspruch auf Finderlohn hat bzw. was passiert, wenn man das Geld nicht zuordnen kann, ist noch unklar.

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