© KURIER/Stephan Boroviczeny

Wien
12/05/2015

Über 100.000 Euro lagen in der Neuen Donau

Passanten entdeckten das Geld. Die Herkunft ist noch immer mysteriös. Es ist kein Falschgeld.

Passanten haben am Samstagvormittag in Wien-Donaustadt in der Neuen Donau mehr als 100.000 Euro entdeckt. Polizeisprecher Roman Hahslinger bestätigte der APA am Abend entsprechende Medienberichte. Das Wasser der Neuen Donau beim Wehr 1 sei so klar gewesen, dass Sicht bis auf den Grund herrschte. Dabei seien die Scheine entdeckt worden.

Mithilfe von Feuerwehrtauchern stellte die Polizei das Geld sicher. Über die Herkunft der Noten herrschte Rätselraten. Die Scheine müssten zunächst getrocknet werden, dann erst können weitere Untersuchungen durchgeführt werden, betonte Hahslinger.

Mittlerweile steht aber fest, dass es sich um "echtes" Geld und keine "Blüten" handelt. "Es ist echtes Geld", unterstrich Polizeisprecher Roman Hahslinger. Wer und aus welchem Grund die Banknoten ins Wasser geworfen hat, war allerdings noch unklar.

Das Gebiet wurde am Sonntag noch einmal von Tauchern abgesucht. Es wurden aber Hahslinger zufolge keine weiteren Scheine gefunden.

Jedenfalls wurde zeitnah keine Straftat begangen, die mit einer Geldsumme in dieser Größenordnung in Verbindung zu bringen wäre. Auch hatten die Passanten dem Polizeisprecher zufolge niemanden gesehen, der die Summe im Entlastungsgerinne versenkt hatte. Somit war völlig offen, wie lange die Banknoten schon im Wasser lagen.

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