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Chronik Wien
04/18/2020

Coronavirus: Selbstfahrende Busse in Seestadt Aspern gestoppt

Der Mindestabstand von einem Meter kann in den kleinen E-Bussen nicht eingehalten werden.

von Theresa Bittermann

Der Testbetrieb der selbstfahrenden E-Busse in der Seestadt Aspern wurde bereits Mitte M√§rz wegen des Coronavirus gestoppt. Nur etwa zehn Fahrg√§ste und ein Mitarbeiter der Wiener Linien haben jeweils in einem Bus Platz, gen√ľgend Abstand k√∂nnte in den kleinen Fahrzeugen zwischen den Mitfahrenden nicht eingehalten werden. Gerade einmal 4,75 Meter misst der Mini-Bus. Daher wurde der Testlauf der selbstfahrenden Busse bereits zu Beginn der Corona-Krise ausgesetzt. 

Testbetrieb wird verlängert

Der Testbetrieb h√§tte im Juni 2020 enden sollen. "Das wird sich jetzt nicht ausgehen, aber es ist klar, dass wir diese Zeit, die wir jetzt verlieren wegen dieser Ausnahmesituation, hinten anh√§ngen k√∂nnen", sagte Barbara Pertl, Sprecherin der Wiener Linien, gegen√ľber Radio Wien. Wann genau die Mini-Busse wieder losstarten w√ľrden, h√§nge stark von der Entwicklung des Virus ab, hie√ü es weiter. 

Die beiden eingesetzten Mini-Busse transportierten jeweils zehn Fahrg√§ste kostenlos zu insgesamt zehn Haltestellen rund um die U2-Station Seestadt. Ein Jahr lang wurden die E-Busse vorbereitet und mussten jeden Meter der zwei Kilometer langen Strecken erlernen. Sollte sich das Konzept im Testlauf bew√§hren, wollen die Wiener Linien mittelfristig mit autonomen Bussen die sogenannte "letzte Meile bis zur Haust√ľr" bew√§ltigen, hie√ü es beim Start des Tests. 

 

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