Causa GFW: Rechnungshof ortet Versäumnisse der Stadt

Causa GFW: Rechnungshof ortet Versäumnisse der Stadt
Zu lasche Maßnahmen nach dem rechtsunwirksamen Verkauf des gemeinnützigen Bauträgers.

Der Konflikt um die Eigentumsverhältnisse in der gemeinnützigen Wohnbaugesellschaft WBV-GFW ist um eine Facette reicher. Der Rechnungshof, der auf Initiative der FPÖ aktiv wurde, wirft dem Land Wien als zuständige Aufsichtsbehörde grobe Versäumnisse in der Causa vor. Das geht aus einem Rohbericht hervor, der dem KURIER vorliegt.

Der Hintergrund: Die GFW war 2015 von Christian Hosp gekauft worden, einem Geschäfstfreund des Immo-Unternehmerns Michael Tojner. Bald wurde die Befürchtung laut, die neuen Eigentümer könnten den Verlust der Gemeinnützigkeit anstreben, um die Wohnungen gewinnbringend zu veräußern. Wegen Verstößen gegen das Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz verweigerte das Land Wien 2018 der Transaktion ihre Genehmigung. Gemäß dieser Entscheidung muss der Verkauf an Hosp rückabgewickelt werden. Dies ist aber bis heute nicht erfolgt.

 

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