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Chronik Wien
12/16/2014

AKH: Studentin rassistisch beschimpft und bespuckt

Die 21-Jährige filmte den Vorfall - niemand schritt ein.

Im Wiener AKH ist es vergangene Woche offenbar zu einem rassistisch motivierten Zwischenfall gekommen. Wie WienTV in einem Video-Beitrag berichtet, wurde die 21-jährige Studentin Dina Mohamed von einer Frau ins Gesicht gespuckt und beschimpft.

Demnach habe die Wienerin mit ägyptischen Wurzeln, die an der Boku Lebensmittel- und Biotechnologie studiert, im AKH gelernt, da die meisten Universitätsbibliotheken an Montagen geschlossen haben. In einer Lernpause begab sie sich auf den Gang, als neben ihr ein Paar zu schimpfen begann. Anschließend habe die Frau die 21-Jährige als „Terroristin“ beschimpft und ins Gesicht gespuckt. Außerdem unterstellte die aufgeregte Frau der Studentin, eine Bombe bei sich zu haben. Obwohl den Vorfall einige Menschen beobachtet hätten, habe niemand eingegriffen, beklagte Dina Mohamed. Sie filmte den Vorfall mit ihrem Handy.

Da der Name der schimpfenden Frau nicht bekannt ist und ihre Identität auch durch das Video nicht geklärt werden konnte, war es Dina Mohamed nicht möglich, eine Anzeige zu erstatten.

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