Chronik | Wien
08.03.2018

900.000 Euro Förderung für die EuroPride 2019

Wien will sich weiter als Regenbogenhauptstadt positionieren. Eine Million Besucher werden erwartet. SPÖ, Grüne und Neos beschließen Subvention.

Rund eine Million Besucher erwarten die Veranstalter von 1. bis 16. Juni 2019 bei der EuroPride in Wien. Den Optimismus teilt auch die Stadtpolitik. Im zuständigen Gemeinderatsausschuss beschlossen SPÖ, Grüne und Neos am Mittwoch daher 900.000 Euro Förderung für die Pride 2018 sowie die EuroPride 2019. Veranstalter ist die gemeinnützige Stonewall GmbH.

Regenbogenhauptstadt

Einmal jährlich wird die EuroPride in einer europäischen Stadt begangen. Durch die Veranstaltungsreihe der LGBTIQ-Community - die Abkürzung steht für Lesbian, Gay, Bisexual und Transgender, also Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender - werde sich "Wien weiter als die Regenbogenhauptstadt Europas positionieren und eine Botschaft der Vielfalt, der Gleichberechtigung und der Akzeptanz an die ganze Welt aussenden", sagt Antidiskriminierungsstadtrat Jürgen Czernohorszky ( SPÖ). Bereits 2001 fand die EuroPride in Wien statt.

Neben der jährlichen Regenbogenparade und dem Pride Village am Rathausplatz sind weitere Veranstaltungen in Wien geplant. Unter anderem findet der erste "EuroPride-Run" weltweit statt. Zudem wird es ein Schönbrunner Schlosskonzert, Theater-Aufführungen, Filmvorführungen sowie Themen-Tage in Museen geben.