Aufbauarbeiten zum 33. Wiener Donausinselfest

© KURIER/Franz Gruber

Wien
06/24/2016

18-Jähriger bei Donauinselfest gestorben

Der Flüchtling aus Gambia ist in der Neuen Donau ertrunken

von Julia Schrenk

Am ersten Tag des Wiener Donauinselfests kam zu einem tragischen Unfall: Vier Burschen sprangen gegen 19.20 Uhr in der Nähe der Ponte Cagrana bei der Neuen Donau ins Wasser, um sich abzukühlen. Doch nach wenigen Augenblicken ging einer der Burschen, er war 18 Jahre alt, plötzlich unter. Seine Freunde tauchten sofort nach dem Verunfallten und alarmierten zusätzlich einen Security-Mitarbeiter. Einsatztaucher der Wiener Berufsfeuerwehr waren zufällig in der Nähe und bereits nach zwei Minuten am Unfallort. Sie konnten den jungen Mann bergen, die Berufsrettung reanimierte ihn, ein Rettungshubschrauber war vor Ort. Doch vergeblich: Der 18-Jährige starb im Krankenhaus. Er konnte vermutlich nicht schwimmen.

Die Freunde (sie sind Wiener in zweiter Generation und im Alter von 17 und 18 Jahren) kennen sich laut Polizei aus einem Park in Simmering. Einer von ihnen konnte Freitagabend bereits einvernommen werden: Laut seinen Aussagen haben sich die Burschen auf der Donauinsel zufällig getroffen. Sie waren auf dem Weg zur Kronehit-Insel und wollten sich abkühlen. Abgesehen von diesem tragischen Ereignis kam es am ersten Tag des Inselfests zu keinen weiteren Zwischenfällen.

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