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Prozess
07/02/2013

14-jähriger als Räuber? Opfer machte „Rückzieher“

Vom Vorwurf der Anklage blieb nicht viel übrig.

Am Dienstag musste sich ein 15-jähriger Schüler im Straflandesgericht vor einem Schöffensenat verantworten. Er soll im Alter von 14 einem damals Zwölfjährigen mittels Faustschlag und unter Androhung von Gewalt Bargeld abgenommen haben. Die Anschuldigungen relativierten sich jedoch.

Der Schüler gab zwar zu, sich 60 Euro „ausgeborgt“ zu haben. Er habe den Bursch aber nie geschlagen. Das mutmaßliche Opfer „drehte“ die Geschichte: „Ich musste mir eine Geschichte ausdenken, weil mein Vater gefragt hat, was mit dem Geld ist.“

Der Bursch hatte mit der Bankomat-Karte des Vaters Geld behoben und es unter Jugendlichen im Park verteilt. Als der 63-jährige Vater ihn damit konfrontierte, belastete er den 15-Jährigen sowie einen 18 Jahre alten Burschen. Der 18-Jährige leugnete die Drohungen, gab aber zu, 950 Euro genommen zu haben.

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