Rheinland-Pfalz/ Polizisten sperren am Freitag (23.11.12) in Kruft im Landkreis Mayen-Koblenz den Zugang zu einem Wohnhaus ab. in dem am Freitagmorgen drei Tote gefunden wurden. Bei den Toten handelt es sich um eine 43-jaehrige Frau sowie ihre sieben und neun Jahre alten Soehne. Der Toetung dringend tatverdaechtig ist der Vater, der sich kurz zuvor in Saarbruecken der Polizei gestellt und von der Tat berichtet hatte. Er habe seine Familie am Donnerstag (22.11.12) getoetet, sagte er nach Polizeiangaben. Anschliessend sei er ins Saarland zu Verwandten gefahren, mit denen er am Freitag auf der Polizeiwache erschien. (zu dapd-Text) Foto: Sascha Ditscher/dapd

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Deutschland
12/05/2012

Vorbestrafte Mutter tötet zweites Kind

Die 31-Jährige hatte vor acht Jahren ihr erstes Kind zu Tode misshandelt. Nun soll sie auch ihre 18 Monate alte Tochter getötet haben.

In Deutschland sorgt ein erschütternder Misshandlungsfall für Schlagzeilen. Eine 31-jährige Frau aus Magdeburg (Sachsen-Anhalt), die vor acht Jahren bereits ihren Sohn als Baby getötet hatte, soll nun auch ihre 18 Monate alte Tochter zu Tode misshandelt haben. Laut Medienberichten habe die Mutter ihr Kind in einen Rucksack gesteckt und den Reißverschluss zugemacht - die Tochter erstickte darin qualvoll. Die Frau sitzt nun in Untersuchungshaft und hat ihre Tat bereits gestanden. Gegen sie wird wegen Totschlags ermittelt.

Ihren ersten Sohn hatte die Frau ebenfalls durch Ersticken getötet. Weil sie auf ihren damaligen Lebenspartner wütend war, hielt sie dem Baby zehn Minuten lang Mund und Nase zu. Die Frau musste für die Tat dennoch nicht in Haft: Das Landgericht Chemnitz verurteilte sie 2004 wegen Totschlags im minderschweren Fall nur zu einer Bewährungsstrafe. 

Acht Jahre später soll die 31-Jährige nun auch ihre kleine Tochter derart misshandelt haben, dass sie trotz ärztlicher Hilfe in der vergangenen Woche starb. Das Motiv der Mutter sei "noch völlig unklar", sagte eine Sprecherin der Justiz. Die Frau habe in einer geordneten festen Partnerschaft gelebt. Gegen den Mann werde nicht ermittelt. Die Staatsanwaltschaft will ihre Schuldfähigkeit mit einem forensisch-psychiatrischen Gutachten prüfen.

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