Chronik | Welt
24.01.2013

15.000 Krokodile entwischt

Heftige Überschwemmungen in Teilen Südafrikas bescherten den Tieren die Freiheit.

Rund 15.000 Krokodile sind von einer Farm in der südafrikanischen Provinz Limpopo entkommen. Die Besitzer der Anlage waren wegen heftiger Unwetter gezwungen, die Tore zu öffnen – sie fürchteten, die Wassermassen könnten die Mauern ihres Haus eindrücken.

Zwar hätten zahlreiche Krokodile inzwischen wieder eingefangen werden können, mindestens die Hälfte sei aber noch immer frei. Ein Tier sei sogar auf dem Rugby-Feld einer Schule in 120 Kilometern Entfernung aufgetaucht.

Mosambik in Not

Die Provinz Limpopo wurde zuletzt von schweren Regenfällen und Fluten getroffen, zehn Menschen kamen dabei bisher ums Leben. Im benachbarten Mosambik mussten zehntausende Menschen wegen der Wassermassen in Sicherheit gebracht werden. Im Jahr 2000 waren in Mosambik bei Überschwemmungen nach heftigem Regen 700 Menschen umgekommen. Gebiete mit etwa einer Million Einwohnern standen damals unter Wasser.