(Symbolbild)

© KURIER/Jeff Mangione

Deutschland
02/13/2016

Spürhunde können gefährlichen Sprengstoff nicht erschnüffeln

Der explosive Sprengstoff kam schon bei mehreren Anschlägen zum Einsatz kam.

Deutsche Polizeispürhunde können derzeit offenbar eine besonders gefährliche Sprengstoffart bei Sicherheitskontrollen nicht erschnüffeln. Auf das hochexplosive Acetonperoxid (TATP) seien Spürhunde der deutschen Bundespolizei zuletzt 2013 abgerichtet worden, seitdem aber nicht mehr, berichtete der Spiegel am Samstag unter Berufung auf interne Polizeiunterlagen.

TATP war bereits mehrfach bei Anschlägen benutzt worden, zuletzt am 13. November in Paris. Sicherheitsexperten mahnten im "Spiegel", in diesem Punkt sei ein "sofortiges Umdenken" nötig. Ein Sprecher der Bundespolizei wollte "aus einsatztaktischen Gründen" gegenüber dem Magazin keine Angaben zur "Detektionsleistung von Sprengstoffspürhunden" machen.

Er wies aber darauf hin, dass im Training bei "hochbrisanten, nicht handhabungssicheren Stoffen" eine Gefährdung von Beamten und ihren Spürhunden "möglichst zu vermeiden" sei.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.