Chronik | Welt
13.12.2017

Kalifornien: Großbrand immer noch kaum unter Kontrolle

Der größte Brand in Südkalifornien ist weiterhin nicht eingedämmt. Bisher wurden 95.000 Hektar Land vernichtet.

Trotz Großeinsatzes bekommt die Feuerwehr den größten Brand in Südkalifornien nicht unter Kontrolle. Das sogenannte Thomas-Feuer war am Dienstag (Ortszeit) nach Behördenangaben nur zu 20 Prozent eingedämmt. Demnach vernichtete es bisher 95.000 Hektar Land.

Evakuierungsanordnungen für bedrohte Gebiete in der Region Santa Barbara 160 Kilometer nordwestlich von Los Angeles blieben weiter in Kraft. Die Feuerwehr sprach von einer anhaltenden Bedrohungslage.

6.400 Feuerwehrleute im Einsatz

"Thomas" war vergangene Woche in der Nähe der Stadt Ventura ausgebrochen und hatte sich durch heftige Winde angefacht unaufhaltsam weiter ausgebreitet. Das Feuer zählt zu den zerstörerischsten Bränden in der Geschichte des US-Westküstenstaats.

Hoffnung dagegen gab es bei den anderen in Südkalifornien wütenden Großbränden. Dank nachlassender Winde gelang es der Feuerwehr, ihre Verbreitung weitgehend unter Kontrolle zu bringen. Insgesamt waren bei den Einsätzen, die seit einer Woche andauern, 6.400 Feuerwehrleute im Einsatz. Die Brände vernichteten bisher mehr als 100.000 Hektar Land und zwangen hunderttausende Menschen in die Flucht.

Buschfeuer wüten weiter im Süden Kaliforniens

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