© APA/EPA/MIKKO PIHAVAARA

Kriminalität
12/02/2013

Islands Polizei erschoss zum ersten Mal einen Menschen

"Beispiellos": Die Polizei der Vulkaninsel musste noch nie einen Täter erschießen - bis jetzt.

Polizist erschießt Täter" - eine Schlagzeile, die in anderen Ländern nahezu alltäglich ist, sorgt in Island für ein historisches Novum: Erstmals in der Geschichte des Landes ist ein Mensch von der Polizei erschossen worden. Der Vorfall sei "beispiellos" in dem Inselstaat, sagte der nationale Polizeidirektor Haraldur Johannessen am Montag. Getötet wurde ein allein stehender Mann knapp unter 60, der in der Nacht auf Montag mit einem Jagdgewehr aus seinem Wohnungsfenster in Reykjavik zu schießen begann.

Nachdem die Polizei vergeblich versucht hatte, Kontakt mit dem Mann aufzunehmen, warf sie nach eigenen Angaben Gasgranaten in die Wohnung. Doch der Mann schoss weiter, so dass sich die Polizei zum Sturm entschloss. Dabei wurde ein Polizist von dem Mann in den Helm, ein anderer in die kugelsichere Weste getroffen. Nach Angaben der Polizei wurde der Täter daraufhin von dem Einsatzkommando angeschossen und tödlich verletzt.

Island mit seinen 322.000 Einwohnern hat eine der niedrigsten Kriminalitätsraten der Welt. Es kommt nur selten zu bewaffneten Einsätzen der Polizei.

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