Chronik | Welt
10.02.2017

Zwölf Tote bei Erdrutschen auf Insel Bali

Auslöser waren heftige Regenfälle, auch drei Kinder unter den Toten.

Bei Erdrutschen auf der indonesischen Ferieninsel Bali sind zwölf Menschen ums Leben gekommen. In drei Dörfern im Bezirk Kintamani wurden in der Nacht auf Freitag mehrere Häuser von Massen aus Schlamm und Geröll getroffen, wie die Katastrophenschutzbehörde mitteilte. Aus den Erdmassen wurden demnach auch die Leichen von drei Kindern geborgen. Fünf weitere Menschen seien verletzt worden.

Die Erdrutsche waren den Angaben zufolge durch heftige Regenfälle verursacht worden. In der Gegend, die von den Touristenstränden im Süden der Insel weit entfernt ist, hatte es demnach am Donnerstag den ganzen Tag lang stark geregnet. Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde wurden inzwischen viele Dorfbewohner vorsorglich in Sicherheit gebracht. Vermisst wurde demnach niemand.

Erdrutsch auf Bali

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A woman carries her belongings from her damaged ho

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A men drive motorcycle beside a damage house after

Houses are seen buried under the mud following a l…

In Indonesien kommt es während der Regenzeit, die im Jänner und Februar ihren Höhepunkt erreicht, häufig zu Erdrutschen und Überschwemmungen. Im Dezember waren bei einem schweren Unwetter auf der Hauptinsel Java 29 Menschen ums Leben gekommen und 19 weitere verletzt worden.