Chronik | Welt
01.09.2017

"Harvey" - Bericht: Weißes Haus will sechs Milliarden Notfallhilfe

"Harvey" könnte nach ersten Schätzungen zur teuersten Naturkatastrophe in der Geschichte der USA werden.

Nach den schweren Verwüstungen durch Sturm "Harvey" im Süden der USA könnte die Regierung von Präsident Trump nach einem Medienbericht knapp sechs Milliarden Dollar (fünf Milliarden Euro) an Hilfsgeldern freigeben. Wie die "Washington Post" am Donnerstagabend (Ortszeit) meldete, seien das Weiße Haus und der Kongress darüber im Gespräch. Präsident Donald Trump könnte demnach schon am Freitag einen solchen Antrag stellen. Konkret solle der ausgeschöpfte Katastrophenhilfefonds der Katastrophenschutzbehörde Fema 5,5 Milliarden erhalten, weitere 450 Millionen könnte die für Kleinunternehmen zuständige Behörde SBA für Notfallkredite erhalten.

Trump hatte den Opfern in Texas rasche Hilfe versprochen. Die sechs Milliarden wären nach dem Bericht nur ein erster Teil eines großen Hilfspaketes aus Washington. "Harvey" könnte nach ersten Schätzungen zur teuersten Naturkatastrophe in der Geschichte der USA werden. Der Gouverneur von Texas, Greg Abbott, hatte bereits am Mittwoch erklärt, er erwarte alleine Kosten für die Nothilfe der Bundesregierung von weit mehr als 100 Milliarden Dollar.