Florida bläst zur Schlangenjagd

Tierschützer sprechen von einer "grausamen Aktion": Wer das größte Exemplar erlegt, dem winken 1.000 Dollar.

Die Behörden von Florida wollen die Tigerpython-Plage im US-Bundesstaat mit einer ungewöhnlichen Maßnahme eindämmen. Die Bürger sollen helfen, die Tiere zu dezimieren. Bei der Startveranstaltung für die Schlangenjagd waren mehr als 750 Interessierte anwesend. Wer die meisten Schlangen erlegt, erhält einen Preis von 1.000 Dollar.

Florida bläst zur Schlangenjagd. Nachdem sich riesige Tigerpythons in den vergangenen Jahren rasant in den Everglades ausgebreitet haben, hat die zuständige Behörde für wild lebende Tiere im US-Staat einen ungewöhnlichen Wettbewerb ausgeschrieben. Seit Samstag heißt es für einen Monat Feuer frei auf die Würgeschlangen - und das nicht nur im wahrsten Sinne des Wortes. Von Schrotgewehren über Messer und Macheten bis hin zu Fischhaken: Alles ist erlaubt beim "2013 Python Challenge", wie die Zeitung Herald-Tribune am Samstag schrieb.

Ziel ist es demnach, so viele Tigerpythons - auch als Burma-Pythons bekannt - zu vernichten. Wer das größte Exemplar erlegt, dem winkt ein Preis von 1.000 Dollar. Der Jäger, der die meisten Tierleichen vorweisen kann, soll mit 1.500 Dollar belohnt werden. Tierschützer wie die Organisation PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) sprechen von einer grausamen Aktion.

(APA / jt) Erstellt am
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