Chronik | Welt
12.01.2018

Erdrutsche in Kalifornien: Viele Tote und Vermisste

Zuerst Waldbrände in Kalifornien, dann Regenfälle - die Folge waren schwere Schlammlawinen. Vier Kinder unter den 17 Todesopfern. Behörden melden 43 Vermisste.

In den schweren Schlammlawinen in Kalifornien sind nach Angaben der Behörden auch vier Kinder ums Leben gekommen. Die 17 Todesopfer seien identifiziert worden, teilte die Polizei im Bezirk Santa Barbara am Donnerstag mit. Ein dreijähriges Mädchen ist demnach das jüngste Opfer, ein 89-jähriger Mann das Älteste. 43 Personen gelten derzeit als vermisst.

Hunderte Helfer im Einsatz

Die Rettungsarbeiten in den überfluteten Gebieten dauerten an. Hunderte Helfer suchten auch am Donnerstag noch nach Überlebenden.

Waldbrände, dann Regenfälle

In der Region um die Stadt Montecito, rund 150 Kilometer nordwestlich von Los Angeles, waren am Dienstag nach heftigen Regenfällen mehrere Schlammlawinen niedergegangen. Dort hatten bis zur vergangenen Woche noch großflächige Wald- und Buschbrände gewütet. Dutzende Gebäude wurden von Wasser und Geröll mitgerissen. Mehr als 300 Menschen, die von den Fluten eingeschlossen waren, mussten teilweise aus der Luft gerettet werden.