Tote nach Unfall mit Schneemobil

ITALY ACCIDENT
Foto: APA/DINO PANATO Warum das Schneemobil von der Piste abkam, ist noch nicht bekannt.

Bei Cavalese kam ein Motorschlitten samt Anhänger von der Piste ab und stürzte 100 Meter in die Tiefe.

Bei einem Unfall mit einem Schneemobil sind am späten Freitagabend sechs Menschen in den italienischen Dolomiten ums Leben gekommen. Zwei weitere wurden schwer verletzt, als der Motorschlitten mit Anhänger von einer Piste im Cermis-Skigebiet bei Cavalese im Trentino abkam und von einem Abhang rund 100 Meter in die Tiefe stürzte, wie die italienische Nachrichtenagentur ANSA berichtete. Bei den Opfern soll es sich nach ersten Erkenntnissen um russische Urlauber handeln.

Warum sie von der Piste abkamen, war zunächst nicht bekannt. Die Abfahrtstrecke "Olimpia II", auf der sich das Unglück in etwa 2.000 Metern Höhe ereignete, ist als besonders schwierige "schwarze Piste" ausgezeichnet. Die Verletzten wurden mit einem Hubschrauber geborgen.

Der Ort Cavalese hat in der Vergangenheit durch zwei schwere Seilbahnunglücke Schlagzeilen gemacht. Im Februar 1998 starben alle 20 Insassen einer Seilbahngondel, als ein US-Militärjet im Tiefflug die Tragkabel der Bahn zum Monte Cermis durchtrennte. 22 Jahre zuvor waren in dem Skigebiet bereits beim Riss eines Seilbahnkabels 42 Menschen ums Leben gekommen.

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In den italienischen Dolomiten sind bei einem Unfall mit einem Schneemobil sechs Menschen ums Leben gekommen - zwei weitere wurden schwer verletzt. Das Schneemobil verunglückte neben einer als schwer eingestuften, schwarzen Skipiste, in rund 2.000 Metern Höhe. Das Fahrzeug stürzte gut 100 Meter einen Abhang hinunter. Die Verletzten wurden mit einem Hubschrauber geborgen. Bei den Opfern soll es sich nach ersten Erkenntnissen um russische Urlauber handeln. Am Berg Cermis ereigneten sich in der Vergangenheit wiederholt schwere Unglücke. 1976 riss ein Kabel einer Seilbahn, 42 Menschen kamen um. 1998 wurde das Drahtseil einer Gondelbahn durch ein tieffliegendes US-Kampfflugzeug zerrissen, und 19 Menschen stürzten in den Tod.

(apa, dpa, afp / js) Erstellt am
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