Maria de los Ángeles Pineda soll für den Tod von 43 seit September verschwundenen Studenten verantwortlich sein.

© REUTERS/HANDOUT

Entführt und verbrannt.
01/06/2015

Mexiko: Anklage wegen des Todes der 43 Studenten

Die Frau des Bürgermeisters von Iguala wird nun offiziell angeklagt.

Drei Monate nach dem Verschwinden von 43 Studenten ist die Ehefrau des früheren Bürgermeisters von Iguala, Maria de los Ángeles Pineda, offiziell angeklagt worden. Die Ermittler halten Pineda für die wichtigste Vertreterin der Drogenbande Guerreros Unidos in Iguala, ihr werden Drogenhandel, Geldwäsche und Entführung vorgeworfen.

Pineda wurde Anfang November nach sechswöchiger Flucht mit ihrem Mann José Luis Abarca, damals Bürgermeister von Iguala, festgenommen. Jetzt wurde sie in das Hochsicherheitsgefängnis von Tepic verlegt. Das Paar wird verdächtigt, die Ermordung der 43 Studenten angeordnet zu haben, um eine geplante Protestaktion zu verhindern.

Die Lehramtsstudenten waren Ende September auf dem Rückweg von einer Spendensammelaktion in Iguala von der Polizei festgenommen und den Guerreros Unidos übergeben worden. Mitglieder der Bande sollen die Studenten ermordet und ihre Leichen verbrannt haben. Nur ein Leichnam konnte bisher identifiziert werden. Wegen der Tat sitzen mittlerweile 43 ehemalige Polizisten in Haft.

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