Chronik | Welt
26.03.2017

Schüsse in US-Nachtclub: Ein Toter und 14 Verletzte

Hunderte Gäste in Cincinnati in Panik. Mindestens zwei Schützen, diese sind auf der Flucht.

Bei einer Schießerei in einem Nachtclub in der US-Stadt Cincinnati (Ohio) sind nach Polizeiangaben ein Mensch getötet und 14 weitere verletzt worden. Die Gäste seien in Panik geraten, als die Schüsse fielen, und aus dem Club herausgerannt, sagte Vize-Polizeichef Paul Neudigate. Er sprach von "vielen Opfern".

Die Polizistin Kimberly Williams sagte dem Sender CNN, es habe mindestens zwei Schützen gegeben. "Wir sind sicher, dass es mehr als einer war, aber wir sind bisher nicht sicher, ob es mehr als zwei waren." Der Aufenthaltsort der Schützen war zunächst weiter unklar. Die Polizei befragte zahlreiche Augenzeugen.

Die Tat ereignete sich gegen 1.00 Uhr (Ortszeit) im "Cameo" Nachtclub. Zu diesem Zeitpunkt feierten dort hunderte überwiegend junge Gäste. Mehrere der Verletzten sollen sich in kritischem Zustand befinden.

49 Tote nach Schüssen in Schwulenclub

Am 12. Juni 2016 hatte Omar Mateen, ein US-Bürger mit afghanischen Wurzeln, in Orlando im US-Bundesstaat Florida in einem Schwulenclub 49 Menschen erschossen und weitere 53 verletzt, bevor er von Polizisten erschossen wurde. Zuvor hatte er sich in Anrufen bei der Polizei zur Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) bekannt. In Cincinnati gab es vorläufig keine Hinweise auf eine terroristisch motivierte Tat.