Chronik | Welt
15.01.2018

Börse in Jakarta eingestürzt: Dutzende Verletzte

Mindestens 75 Verletzte mussten in Spitäler gebracht werden.

Nach dem Einsturz eines Zwischengeschoßes der indonesischen Börse in Jakarta steigt die Zahl der Verletzten rapide an. Nach neuen Angaben von Polizeisprecher Setyo Wasisto wurden am Montag mindestens 75 Menschen bei dem Sturz der Trümmer in die Eingangshalle des Gebäudes verletzt. Börsenchef Tito Sulistio hatte zuvor von 20 Verletzten gesprochen, nach seinen Angaben gab es aber keine Toten.

Ein Sprecher der Polizei von Jakarta sagte hingegen, man sammle derzeit noch Informationen über die Opfer. "Es wurden Menschen verletzt und mit Krankenwägen abtransportiert", sagte er. "Unser Fokus liegt derzeit darauf, Menschenleben zu retten."

Es war Montagmittag (Ortszeit), als Medienberichten zufolge im Innern des Gebäudes ein Balkon eines oberen Stockwerks abbrach. Andere Quellen sprachen vom Zusammenbruch eines Zwischengeschoßes oder eines Teils des Daches. Wie der australische Sender9Newsberichtete, stürzten die Trümmer in den Sitzbereich eines Cafes, wo viele Menschen ihre Mittagspause verbrachten.

Fernsehbilder zeigten mehrere Verletzte, die aus dem Gebäude gebracht worden waren und von ihren Kollegen notdürftig versorgt wurden. "Ich hörte ein Donnern und Menschen schreien", beschrieb ein Augenzeuge den Moment des Unglücks.